22.09.2021



Exzellenzzentrum in Günzburg
- Einweihung der Fabrik Industrie 4.0 -
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Herzlich empfing Schulleiter Martin Neumann, OStD am 16. September 2021 die Gäste zur Einweihung des Exzellenzzentrums. Drei Jahre Arbeit steckte in der 500.000,00 Euro teuren Industrie 4.0 Anlage, die den Weg in eine leistungsfähige berufliche Bildung in der digitalen Zukunft im Bereich Metalltechnik sichert.
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Schulleiter Martin Neumann (li) zeigt, unterstützt von Olaf Königsmann von der Firma ETS (re), Landrat Reichhart (Mitte) die Anlage
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Die bayerische Staatsregierung hatte 2018 die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der schulischen Bildung im Rahmen des „Pakts für berufliche Bildung – Aus- und Weiterbildung“ im Umfang von 5 Mio. Euro bereitgestellt, indem sie nach dem Förderprogramm „Industrie 4.0 an Berufsschulen in Bayern“ das Programm „Exzellenzzentren an Berufsschulen“ aufgelegt hat. Es konnten sich alle einschlägigen, bayerischen Berufsschulen bewerben. Nach der Auswertung der vorgelegten Konzepte gab der (damalige) Kultusminister Bernd Sibler im September 2018 die Förderung der technischen Ausstattung bekannt.
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Schulleiter Martin Neumann freute sich mit 42 weiteren bayerischen Berufsschulen über den Zuschlag und resümiert heute: „Das Ziel, die Förderung der technischen Ausstattung an Berufsschulen mit Blick auf Lernfabriken, die die zukünftigen Industriestandards erfüllen, haben wir nun voll und ganz hier bei uns im Hause erfüllt.“ Diese Förderung umfasst 50% der Kosten für die Beschaffung technischer Anlagen vom Projektarbeitsplatz 4.0 bis hin zu hochtechnisierten Produktionsstraßen.
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Mit der Beschaffung der Anlage „CPS-Lernfabrik Industrie 4.0“ von der Fa. ETS wurde der erste Meilenstein für unser Exzellenzzentrum gelegt. Nach dem provisorischen Aufbau und Inbetriebnahme im Hydraulikfachraum fand die rund 200.000,00 € teure Anlage ihren endgültigen Platz im renovierten und neu ausgestatteten Raum U009 an unserem Staatlichem Beruflichen Schulzentrum.
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Landrat Dr. Hans Reichhart demonstriert bei der Einweihung die Bedienung der Anlage. So anwenderfreundlich die Bedienungen sind – dem stehen der hohe Vernetzungsgrad mit intelligenten und dezentralen Steuerungen dagegen. „Die Berufsschule ist auf dem richtigen Weg, Bildung muss auf höchstem Niveau gewährleistet sein!“, würdigt Landrat Reichhart die erfolgreiche Investition.
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Im Jahr 2019 wurde das Förderprogramm „Budget für integrierte Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen“, kurz IFU-Programm genannt, mit Förderung von bis 90% von der bayerischen Staatsregierung veröffentlicht. Auch im Rahmen dieses Programms hatte unsere Schule weitere Anträge zur Beschaffung der innovativen Ausstattung gestellt.
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Daraufhin wurde im Jahr 2019 der zur CPS-Lernfabrik 4.0 passende Roboter genehmigt. Nun konnte der teachbare Kompakt-Industrie-Roboter, ausgerüstet mit einem „Safety Cube“, in einem Wert von rund 60.000,00 € mit unserer Lernfabrik verbunden werden. Eindrucksvoll präsentiert Olaf Königsmann von der Firma ETS Didactic GmbH am Einweihungstag die Funktionen des Industrie-Roboters.
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Kompakt-Industrie-Roboter
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Mit der weiteren Genehmigung und Beschaffung der neuen vernetzbaren CNC-Drehmaschine mit der Möglichkeit der Realisierung von CAD und CAE in einem Anschaffungswert von 100.000,00 € und einer Software „Tulip“ zur Entwicklung beliebiger Apps wurde ein weiterer Meilenstein für die zukünftige berufliche Ausbildung gelegt.
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Um auch ein Fertigungsverfahren der „Additiven Fertigung“ im Haus demonstrieren und mit Schüler*innen trainieren zu können, wurde im Rahmen des IFU-Programms ein industrieller 3D Drucker für Rapid-Prototyping beantragt, beschafft und in den neuen Fachraum integriert.
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3D Drucker
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ein "Prototyp"
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Damit die digitalisierten Steuerungs- und Fertigungsprozesse der CPS Lernfabrik 4.0 im didaktischen Lehr- und Lerngeschehen nicht im Verborgenen bleiben, werden sie durch zwei neue Smartboards in hoher Auflösung brilliant visualisiert. Besonders anwenderfreundlich ist die Übertragung natürlich auch via schulischer Tablets möglich.
Die vier neu beschafften Sechseckwerkbankinseln ermöglichen Schülerteams, sich zum Beispiel mit einem Modul der Lernfabrik intensiv auseinanderzusetzen und notwendige Arbeiten daran vorzunehmen.
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Der vorläufige Abschluss erfolgte im Jahr 2021 mit der Anschaffung und dem Einbau eines Hardwaremoduls in die „Lernfabrik Industrie 4.0“. Damit wird die Nutzung der industriellen Software „SAP“ in Form des Software-Pakets „SAP4School“ direkt an der bestehenden CTS-Lernfabrik 4.0 erst möglich. So können zum Beispiel angehende Industriekaufleute Bestell- und Produktionsprozesse über ein Web-Portal steuern, z.B. Kostenanalysen durchführen und vieles mehr kennenlernen. Diese Integration von Ausbildung der angehenden Industriemechaniker*innen und Industriekaufleute mit der Verzahnung von Theorie und Praxis stellt in der Endausbauphase bislang ein Alleinstellungsmerkmal in Schwaben dar.
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Selbstverständlich mussten vor Genehmigung der Förderungen alle Lernprozesse und -szenarien an den neu beschafften Anlagen vorab in den didaktischen Jahresplänen (ehem. Stoffverteilungspläne) neu geplant und verankert werden, damit die Integration in den normalen Unterrichtsbetrieb schnell und sicher gewährleistet ist. Fachlehrer Christian Höß freut sich mit seinen Auszubildenden und verweist auf einen großen Vorteil im Lehr-Lerngeschehen: „Meine Schüler*innen können hier Verfahren ausprobieren, die im Ausbildungsbetrieb nicht möglich sind, da sonst die Produktion stillsteht. Und wir können Aufgaben stellen oder Fehler einbauen, welche die Auszubildenden dann finden müssen!“
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Und was kommt nun? Zur Weiterführung des eingeschlagenen Weges wird bereits über einen industriellen 3D-Scanner nachgedacht, um das Konzept der additiven Fertigung weiter zu vervollständigen.
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Schulleiter Martin Neumann ist überzeugt, dass mit dem Industrie 4.0 - Konzept des Beruflichen Schulzentrums Günzburg den Berufsschüler*innen die optimale Ausbildung auch hinsichtlich der zunehmenden digitalisierten Arbeits- und Fertigungsprozesse gewährleistet wird.
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DANKE....
... an die bei der Finanzierung Beteiligten für das Vertrauen in uns für dieses großartige Projekt!
... an die, die uns mit Rat und Tat bei der Umsetzung des Projektes zur Seite standen!
Wirxx
Der Link zum TV-Beitrag bei A.TV (aktiviert bis 16. September 2022) lautet 
https://www.augsburg.tv/mediathek/video/a-tv-kompakt-linken-spitzenkandidatin-in-augsburg/
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Photo und Text:
Carola Holder
(Koordinatorin für außerschulische Kontakte)
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Wichtige Informationen zum Corona-Virus:




Schüler*innen, die eine Testpflicht haben und sich nicht testen lassen, dürfen die Schule nicht betreten. Die Schulpflicht kann seit dem 6.10.2021 nunmehr nur im Präsenzunterricht erfüllt werden. Das bedeutet, dass diese Fehlzeiten, als unentschuldigte Fehltage zu behandeln sind. Diese werden mit einem Bußgeldverfahren durch das Landratsamt geahndet. Weitere Informationen finden Sie hier.


Es werden drei Mal pro Woche mit den Schülern Selbsttests durchgeführt.

Wichtige Informationen zum Schulstart 2021/22:
-> Anmeldeverfahren
-> Erster Schultag







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