28.04.2019

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„Europa“ ist in aller Munde.
Europafachtag 2019
an der Staatlichen Berufsfachschule für Kinderpflege Krumbach
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Beim Europafachtag der Berufsschule für Kinderpflege in Krumbach erhielten alle Teilnehmer am diesjährigen Mobilitätsprojekt „Erasmus+“ ihre Europapässe verliehen.
Im Bild: Die Schüler zusammen mit Lehrern und „Erasmus+ - Wegbegleitern.
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„Europa“ ist in aller Munde. „Europa“ nimmt in besonderer Weise Konturen. Inwiefern? Beim „Europafachtag“ der Berufsfachschule für Kinderpflege berichten Lernende der BFS von ihren persönlichen Erlebnissen und beruflichen Erkenntnissen mit dem europaweit praktizierten Bildungsprojekt, das sich „Erasmus+“ nennt. „Erasmus+“ ist ein von der EU-Kommission gefördertes europaweit praktiziertes Bildungsprojekt. Es gilt als weltweit größtes Förderprogramm mit Auslandsaufenthalten von Schülern und Studierenden. Krumbachs Projektleiterin Elisabeth Dressel erläutert die Zielrichtung des Projektes zur „Frühpädagogischen Bildung und Professionalisierung in Europa“ mit der Priorität, „die Qualität der beruflichen Bildung für Lernende und für das Bildungspersonal zu stärken“.
Der informative Europafachtag-Gedankenaustausch mit Präsentation des Mobilitätsprojektes war eingebunden in ein Glockenspiel („Europa-Hymne“), ein Buffet „Bayerische Tapas - von Bayern hinaus nach Europa“ kreiert vom hauseigenen Catering (Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Krumbach) und begleitet mit Grußworten von Außenstellenleiter Walter Müller, der Landrat-Stellvertreterin Monika Wiesmüller-Schwab und von Stephan Plichta vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München. .
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Buffet „Bayerische Tapas – von Bayern hinaus nach Europa“ der Staatlichen Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Krumbach
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Das von der Europäischen Kommission geförderte „Erasmus+“-Projekt dient dem Titel gerecht werdend als Zielrichtung der „Kompetenz- und Qualitätserweiterung der Beruflichen Bildung gleichermaßen für Lernende und das Bildungspersonal“. Krumbachs BFS-Erasmus+-Teamleiterin Elisabeth Dressel erläutert, wie die Berufsfachschule für Kinderpflege durch die Mitwirkung an „Erasmus+“ den Schülern eine Zusatzausbildung ermöglicht, die sich an den aktuellen Gegebenheiten der Gesellschaft und der Kindertagesstätten orientiert: „In der praktischen Arbeit werden die Kinderpfleger/innen in ihrem Arbeitsfeld immer häufiger mit Familien und Kindern mit Migrationshintergrund konfrontiert“. Und zu den zentrale Projektthemen: Hier stehen interkulturelle Bildung, Lebenslanges Lernen auf der Agenda; ebenso Pädagogik und Didaktik der frühkindlichen Bildung und Erziehung, wie in den Partnerländern praktiziert. Und nicht zuletzt fördere das Erasmus+-Projekt die Fremdsprachenkompetenz und diene der Vertiefung internationaler Beziehungen.
Die Krumbacher BFS ist im laufenden Schuljahr eingebunden in ein Netzwerk mit drei Partnereinrichtungen: Dem Savo Voctional College mit Kindergarten in Kuopio (Finnland), der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik mit Praxiskindergarten in Pressbaum/Wien (Österreich) und mit der Deutschen Schule und angegliedertem deutsch/spanischen Kindergarten in Bilbao (Spanien). Übrigens: Die Krumbacher Schule weist ein positives Alleinstellungsmerkmal auf dem Erasmus+-Weg auf, ist sie doch Schwabenweit die einzige Einrichtung, die an „Erasmus+“ teilnimmt. Und bislang haben in den letzten sechs Jahren immerhin 90 Schülerinnen und Schüler an Auslandspraktika teilgenommen und erfolgreich abgeschlossen.
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Über ihre praktischen Erfahrungen und die persönlichen Eindrücke als Teilnehmer am diesjährigen „Erfolgsmodell Erasmus+“ berichteten der Festversammlung alsdann Teilnehmer/innen in ihren ebenso informativ gestalteten und erfrischend moderierten Präsentationen in Wort und Bild: Kristina Horber und Tamara Schuster wussten aus dem Nachbarland Österreich zu berichten; Martha Kwiaton und Lisa Riedel gaben ebenfalls ihre „pädagogischen Erfahrungen und persönlichen Eindrücke“ vom lehrreichen Projektaufenthalt in Spanien wider; in Partnerschaft mit Sarah Huber fasste Elia Reitzle die Bilanz des Projekt-Einsatzes in Finnland zusammen. In der Zusammenfassung ihrer Berichte waren alle einmütig in der positiven Wertung der Projektaufenthalte und der Vermittlung „Interkultureller Bildung und auch Fremdsprachenkompetenz“.
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Lohn des engagierten Einsatzes auf dem „Erasmus+-Weg“ sind nicht einzig persönliche Lebenserfahrungen und berufliches Wissen: Als Anerkennung erhielten die Projekt-Teilnehmer und deren ins Ausland begleitendes Bildungspersonal den Europäischen Mobilitätspass überreicht.
Für die Teamleiterin der Schule war es denn auch das letzte verantwortlich geleitete und begleitete „Erasmus+-Projekt: Elisabeth Dressel verabschiedete sich mit einem persönlichen Rückblick („So fing alles an… So ging es weiter … Von Krumbach go to Europe … und hinaus in die Welt“). Außenstellenleiter Müller dankte der aus dem Schuldienst scheidenden Kollegin für ihr außergewöhnliches Engagement „als Dreh- und Angelpunkt der BFS-Erasmus-Aktivitäten“: Der Laudator dankte in herzlicher Form für „immer mit Herzblut und auf hohem Niveau gestaltete Projekt-Arbeit. Das neue „Erasmus+“-Team wird Simone Melcher und Matthias Einsiedler sein.
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Präsentation des Mobilitätsprojektes „Erasmus+“ beim Europafachtag der Berufsfachschule für Kinderpflege in Krumbach. Die sechs Jugendlichen berichteten über ihren Erfahrungen bei Auslandsaufenthalten in Österreich, Spanien und Finnland.
Links im Bild BFS-Erasmus+-Teamleiterin Elisabeth Dressel; zweiter von rechts Außenstellenleiter Walter Müller
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Erfreuliche Neuigkeiten vom neuen Erasmus+ Team
der Berufsfachschule für Kinderpflege Krumbach:
Unser neuer Projektantrag vom Februar 2019 ist genehmigt!
Erasmus+ ist 2019 bis 2021 gesichert

Text: Manfred Keller (Presse)
Fotos: Manfred Keller (Presse) und BFS Kinderpflege


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